Das Rossfeld als Begegnungsort für Menschen mit und ohne körperliche Behinderung

Mitglieder des Kiwanis Club Bern haben sich im April 2022 auf etwas Neues eingelassen und einen geselligen Abend mit Menschen mit körperlicher Behinderung verbracht. Auf dem Programm stand zuerst eine interessante Führung durchs Atelier und im Rahmen einer American Week gab es Hotdogs mit Würsten aus dem Smoker zum gemeinsamen Abendessen. Höhepunkt war das gemeinsame American Bingo, das beiden Seiten gleichermassen Spass gemacht hat. Ein Abend gelebter Inklusion, der bei den Kiwanern noch lange nachhallen wird – dazu beigetragen hat auch die Begegnung mit einem Mädchen aus der Ukraine. 

 

Kiwanis Studienpreis für Musik 2022

Alle drei Jahre vergibt der Kiwanis Club Bern einen Studienpreis für Musik. Er soll einem/einer begabten jungen Musiker*in, der/die an der Hochschule der Künste Bern (HKB) im Fachbereich Musik den Master of Arts in Music Pedagogy im Bereich Klassik oder Jazz erworben hat, ermöglichen, den Fokus auch nach Diplomerhalt auf eine pädagogische Tätigkeit zu richten.

In Frage kommen Musikstudierende, die sich in ihrer Abschlussprüfung an der HKB sowohl künstlerisch, handwerklich wie auch pädagogisch als überdurchschnittlich erwiesen haben und im Hauptfach sowie in der Pädagogik eine Durchschnittsnote von mindestens 5,5 erreicht haben. Die Jury für die diesjährige Durchführung setzte sich aus Mitgliedern des Kiwanis Club Bern: Kurt Rüegsegger, Präsident; Beat Wacker; Lorenz Jaggi und Felix Bamert sowie Vertretungen der HKB, Fachbereich Musik zusammen. 

Am Samstag, 22. Januar 2022 fand die Präsentation mit Vorspiel und anschliessendem Gespräch von insgesamt 9 Musiker*innen statt, welche sich mit den Instrumenten Klarinette, Saxophon, Euphonium, Trompete, Querflöte, Violoncello oder Klavier vorstellten. Eines vorweg: Das Niveau war ausserordentlich hoch und aus künstlerischer Sicht hätten alle Kandidierenden den Preis verdient. Unterschiede waren im pädagogischen Bereich auszumachen.

Fabio da Silva vermochte die Jury, mit seiner Idee für ein pädagogisches Projekt zum Thema Inklusion zu begeistern. Im Gespräch war ein leidenschaftlicher Pädagoge mit viel Herzblut zu spüren, der jeder Person den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen möchte. Fabio setzt sich für eine Zusammenarbeit zwischen Musikschulen und Heilpädagogischen Schulen ein und hat das Ziel, inklusive Projekte zu lancieren. Mit dem gemeinsamen Musizieren von Schüler*innen der Musikschule und Kindern mit Beeinträchtigung sollen Berührungsängste und Vorurteile abgebaut werden. Um seine theoretischen Kenntnisse zu vertiefen, plant Fabio den Weiterbildungsstudiengang CAS „Besondere Bedürfnisse im Musikunterricht“ zu absolvieren. Die finanzielle Unterstützung kommt somit nicht nur einem spannenden Pädagogikprojekt zugute, sondern bedient ein gesellschaftsrelevantes Sozialprojekt mit Nachhaltigkeitscharakter.

Wir gratulieren Fabio da Silva herzlich zu diesem Preis und wünschen ihm als Musiker und insbesondere für sein pädagogisches Engagement weiterhin viel Freude!

 


Fabio da Silva

Der Kiwanis Club Bern unterstützt seit 10 Jahren den Manjushri Verein – ein Lagebericht.

Was sich lange wie ein Traum anhörte, wurde 2011 Realität: nämlich der Bau eines neuen Schulhauskomplexes für die Manjugoksha Academy in Kathmandu, Nepal. Das Ziel, tibetischen Flüchtlingskindern aus ärmsten Verhältnissen Gelegenheit zu einer umfassenden Ausbildung zu geben, war erreicht.Dieses Projekt des Manjushri Vereins wird seit 10 Jahren durch den Kiwanis Club Bern und seine Stiftung mit Geldbeträgen und durch die Übernahme einer Patenschaft unterstützt. 

 

Ursula Meichle, Präsidentin des Manjushri Vereins besuchte nach über zwei Jahren im November 21 endlich wieder einmal die Schule in Nepal und berichtet wie folgt:

«Die Tage hier in Kathmandu und an der Schule vergehen wie im Fluge. Da ich bei Sonam, der Schulleiterin, auf dem Schulgelände wohne, sehe ich die Kinder sehr oft. Wie immer waren sie am ersten Tag noch etwas scheu, doch bereits nach sehr kurzer Zeit bin ich immer umringt und die Kleinen kämpfen um meine freien Hände. Mehrere Ex-Students sind in diesen Tagen vorbeigekommen um mich zu sehen und diese teilweise bereits innigen Beziehungen, schätze ich sehr. 

Mit Sonam verbringe ich dieses Jahr wirklich viel Zeit. Wir konnten in den letzten Tagen und v.a. Abenden ausgiebig diskutieren, alle Pendenzen erledigen und Pläne schmieden. Seit 6 Monaten leitet einer neuer Principal die schulischen Belange. Er ist ein sehr gut ausgebildeter Schulleiter mit viel Erfahrung und Herzblut für das Unterrichten. Mit ihm werden sich die etwas einseitigen Unterrichtsmethoden verbessern. Er hat viele Visionen und ich bin überzeugt, er wird einiges umsetzen.

Mit dem Drokpo-Team besuchte ich zwei Micro-Finance Projekte und liess mich einmal mehr überzeugen, dass dies eine sehr gute Sache ist. Ein junger Tibeter eröffnete mit seiner Frau ein hübsches Café und ein weiterer Tibeter produziert «Thukpa» die tibetischen Nudeln. Dass Dawa Norbu um mich zu treffen den weiten Weg von Samagaun unter die Füsse nahm, hat mich tief berührt. Er erzählte mir begeistert von den Hühnern und den Gewächshäusern und wir hoffen beide, dass wir sein neues, grosses Projekt in Angriff nehmen können. Das Dorf braucht dringend ein neues, kleines Gesundheitszentrum. 

Nepal wäre aber nicht Nepal, wenn zum Schluss nicht doch noch einige Schwierigkeiten auftauchen würden. Die Maoisten haben für heute einen Streiktag angekündigt und sperren die Strassen. So fällt die Schule leider aus und das Abschiednehmen, verbunden mit einem Glacé Essen, fällt weg. Der Weg zu meinem PCR Test war, bedingt durch den Streik, schon eher abenteuerlich…»

 

 

Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld

Der Kiwanis Club Bern hat sich in der Vergangenheit verschiedentlich fürs Rossfeld engagiert, auch mit Sozialeinsätzen, bei denen unsere Mitglieder vor Ort Velos repariert haben, zuletzt mit einer Spende von 10'000 CHF für die inklusive Schaukel. Diese behindertengerechte Schaukel leistet einen wertvollen Beitrag zum Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner und bringen Abwechslung in den Therapie-Alltag. Ein weiterer Sozialeinsatz ist in Planung.

 

Checkübergabe allani Kinderhospiz

Allani, das erste Kinderhospiz in der Schweiz, wird ab Ende 2022 in Bern-Riedbach Raum für 6-8 Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen und ihre Familien bieten. Dies mit dem Ziel, die Lebensqualität der Kinder zu erhöhen und die Familien in dieser schweren Lebensphase zu entlasten. Der Kiwanis Club Bern und dessen Stiftung haben sich mit insgesamt 12‘000 CHF engagiert und finanzieren damit ein vollständiges Kinderzimmer. Die symbolische Check-Übergabe hat am 28. April 2021 im Beisein der allani Vorstandsmitglieder Sarah Clausen (Vizepräsidentin), Stephan Käser (Finanzen & IT) sowie Ingrid und Ueli Hofer (betroffene Eltern) stattgefunden, seitens Kiwanis Club Bern waren Peter Bieri, Rolf Meichle und Hans Gerber dabei.(Bildlegende: Rolf Meichle, Stephan Käser, Sarah Clausen, Ueli Hofer, Peter Bieri)

 


Velos der Kinder mit Behinderung auf Vordermann gebracht

Der Velokeller der Abteilung Schulbildung Rossfeld Bern liegt normalerweise abends nach Schulschluss menschenleer im Dunkeln, die Velos der Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderungen stehen verlassen in einer langen Reihe. An einem Dienstagabend im März aber kam Leben in den Keller: Mitglieder des Kiwanis-Clubs Bern arbeiteten gemeinsam mit Jugendlichen der Stiftung Rossfeld an den Velos und machten sie für den Einsatz im Frühling flott.

In der Abteilung Schulbildung der Stiftung Rossfeld hat jeder Schüler und jede Schülerin ein Velo. Was bei anderen Kindern selbstverständlich ist, mag hier erstaunen, denn in der Stiftung Rossfeld gehen Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderungen zur Schule. Aber wie alle Kinder bewegen auch sie sich gerne, soweit dies ihnen möglich ist. In Freizeit und Therapien kommen die Velos, Dreiräder und Spezialfahrzeuge regelmässig zum Einsatz. Allerdings fehlt für den Unterhalt der Velos meistens die Zeit. Und genau da bot der Kiwanis-Club Bern seine willkommene Hilfe an.

In einem Sozialeinsatz nach Feierabend fanden sich sechs Kiwaner im Rossfeld ein und machten sich gemeinsam mit drei Jugendlichen des Rossfelds an die Arbeit: Sie reinigten die Velos, checkten den Zustand durch, nahmen kleinere Reparaturen vor und kennzeichneten jene Velos, die eine grössere Überholung benötigen. Unterstützt und angeleitet wurden sie dabei von Velomechanikern und Lehrlingen aus der Stiftung Bächtelen Wabern. So ist nach dem konzentrierten, effizienten Einsatz der grösste Teil der Fahrzeuge bereit, wenn sie in der wärmeren Jahreszeit wieder aus dem Keller hervorgeholt werden. Aber nicht nur die Arbeit stand im Vordergrund, sondern auch der Kontakt zwischen den Teilnehmern: Man lernte sich gegenseitig kennen und erzählte sich voneinander. So wurde der Einsatz neben dem praktischen Nutzen zu einer zwischenmenschlichen Bereicherung für alle.

Die Stiftung Rossfeld

Die Stiftung Schulungs- und Wohnheime Rossfeld in Bern ist das führende Kompetenzzentrum für Menschen mit körperlicher Behinderung undbietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Dienstleistungen in den Abteilungen Schulbildung, Berufsbildung, Therapie, Arbeiten und Wohnen an. Die Abteilung Schulbildung fördert Kinder und Jugendliche im Regelschulbereich umfassend in den Bereichen Schule, Betreuung/Wohnen und Therapien.

Die Stiftung Bächtelen

Die Stiftung Bächtelen in Wabern bei Bern ist ein Kompetenzzentrum für die berufliche Grundbildung junger Menschen mit besonderem Förderbedarf und verfügt über ein differenziertes Angebot in den Bereichen Abklärung, Ausbildung und Integration. In der Velowerkstatt werden Jugendliche zu Praktikern Zweirad (Praktische Ausbildung/INSOS) oder zu Zweiradmechanikern EFZ ausgebildet. 

Text: Rolf Hostettler, Leiter Schulbildung Stiftung Rossfeld

Mit einer einzigartigen gemeinsamen Sammelaktion finanzieren 25 Kiwanis-, Lions- und Rotaryclubs, die Sonderausstellung im neuen Schweizerischen Blindenmuseum anders sehen der Blindenschule Zollikofen – der Spatenstich ist erfolgt!

Das schweizerische Blindenmuseum anders sehen

Auf dem Gelände der Blindenschule Zollikofen entsteht das neue, schweizweit einzigartige Blindenmuseum, welches bereits heute jährlich mehr als tausend Besucherinnen und Besucher anlockt.

Aufgrund baulicher Mängel ist die Planung eines Neubaus nötig geworden. Auf einer Ausstellungsfläche von 300m2 entsteht eine moderne,  interaktive Ausstellung mit Möglichkeiten der Selbsterfahrung. Die Übersetzung in drei Landessprachen betont die nationale Bedeutung dieses Zentrums.

Die Blindenpädagogik stand historisch gesehen am Anfang der Behindertenpädagogik. Der Nachlass des erblindeten Dr. h.c. Theodor Staub (1864–1960) – die umfangreiche Sammlung von den Anfängen der Blindenpädagogik im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart wurde der Blindenschule im Jahr 1961 geschenkt. Die Ausstellung „anders sehen“ wurde 2012 ins Leben gerufen und inhaltlich bis zur digitalen Wende weiter ausgebaut. Nicht nur die Öffentlichkeit wird mit dieser Thematik angesprochen. Für Schulklassen, Studierende und neue Mitarbeitende der Blindenschule leistet die Ausstellung wertvolle Dienste als Bildungs- und Beratungszentrum.

Der geplante Neubau kommt nur dank privatem Engagement zustande und auch dank dem Kiwanis Club Bern!

 

Mario Meloni feierte seinen 101. Geburtstag!

Am 28. Januar 2018 feierte unser Kiwanis-Clubmitglied Mario Meloni seinen 101. Geburtstag. Damit ist er der älteste KF des Districts Switzerland-Liechtenstein. Mario ist am 1. Juni 1964 dem Kiwanis Club Bern beigetreten.

Frau Rieder, die Partnerin von Mario, unterstützte uns bei der Organisation eines Apéros in seinem Zuhause.

Unser Präsident Felix Bamert und eine kleine Delegation unseres KC besuchten am 12. Februar 2018 Mario. Im wunderbaren Cheminée-Raum der Residenz Multengut in Muri bei Bern überreichten wir ihm - mit den besten Glückwünschen unseres KC - ein Präsent.

Mit seinem Lieblings-Apérogetränk Prosecco, stiessen wir auf seinen aussergewöhnlichen Geburtstag an.

Es folgten angeregte Gespräche, natürlich speziell aus „alten Zeiten“. Dabei konnten wir die geistige Fitness unseres Jubilaren bewundern.

Wir gratulieren Mario herzlich und wünschen ihm im neuen Lebensjahr viel Freude und weiterhin beste Gesundheit.

 

Die ehemalige Kiwanis Musikpreisträgerin Meret Lüthi erhält den Kulturpreis Bern

Auf Empfehlung der Musikkommission zeichnet der Kanton Bern dieses Jahr den Rapper Baze (Basil Anliker), den DJ und Produzenten Deetron (Sam Geiser), Meret Lüthi, Violinistin sowie künstlerische Leiterin und Mitbegründerin des Ensembles Les Passions de l'Âme, und den Klarinettisten Ernesto Molinari mit je einem Musikpreis 2017 aus.

Die gebürtige Bernerin Meret Lüthi leitet als Konzertmeisterin das von ihr im Jahr 2008 mitbegründete Orchester für Alte Musik Les Passions de l’Ame; zudem war sie, in derselben Position, dem belgischen Ensemble «B’Rock» verbunden und spielte als Gast im Freiburger Barockorchester. 
Meret Lüthi unterrichtete als Gastdozentin an der Musikhochschule in Antwerpen. Sie wirkte bei CD- und Opernproduktionen sowie Konzerttourneen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen u. a. unter René Jacobs, Ivor Bolton, Adam Fischer und Gary Cooper mit.

Meret Lüthi war Stipendiatin der Kiefer Halblitzel Stiftung und des Kiwanis Clubs Bern.

Wir gratuliere herzlich und wünschen ihr weiterhin viel Spielfreude!

http://lespassions.ch/cms/home

 


Mi / 13.12.2017 / 20:30 

Patrik Zeller & Guests: 

Zeller Weihnacht: Benefiz!

 

Preis: Fr. 30.-/20.-/15.- Richtpreis
Spielort: Schlachthaus Theater // Saal

Alle paar Jahre vereint der Musiker Patrik Zeller Berner Musizierende aus den unterschiedlichsten Sparten, spielt mit ihnen ein Konzert und sammelt Geld zugunsten einer lokalen Organisation. Der Kiwanis Club Bern unterstützt diese Veranstaltung als Hauptpartner.

Dieses Jahr findet die Zeller Weihnacht bei uns statt: Auf der Bühne stehen nebst seiner Hausband Feet Peals auch Musiker*innen und Theaterschaffende, die einen speziellen Bezug zum Schlachthaus Theater haben, wie Ariane von GraffenriedSandra KünziSimon Hari oder Dennis Schwabenland. Sie performen Songs quer durch alle Stilrichtungen von Eigenkompositionen über Beach Boys und The Pogues bis hin zu Bon Iver

Ein Benefiz-Konzert zugunsten der Stiftung Theodora, die mit Besuchen von Artist*innen Kindern im Spital eine Freude macht.

Von und mit: Patrik Zeller, Patrick Schnyder, Daniel Woodtli, Emre Aydin, Sandro Rätzer, Matthias Urech, Ariane von Graffenried, Sandra Künzi, Myriam Stucki, Simon Hari, Dennis Schwabenland, Feet Peals, AphaSingers Bern

www.zellerweihnacht.org

Neuaufnahme Pierre Dubler 

Wir gratuliere Pierre Dubler herzlich zur Aufnahme. Pierre Dubler ist ein ausgewiesener Gastronomie- und Kulturkenner und arbeitet als Leiter Verkauf und Administration bei der Brauerei Felsenau AG in Bern.


 

Preisverleihung gibb 

An der gibb haben dieses Jahr gegen 2500 Lernende in 72 Berufen ihr Qualifikationsverfahren absolviert. Auch dieses Jahr konnten die Verantwortlichen dank den gibb-Preis Sponsoren wiederum die besten Prüfungen 2017 je Abteilung mit dem gibb-Preis auszeichnen. Der Kiwanis Club Bern hat auch einen Preis gestiftet – dieser wurde am Freitag, 25. August 2017 anlässlich der Preisverleihung in einem würdigen Rahmen überreicht werden.

Jürg Spring, Sozialdirektor durfte den Preis Ramesh Roshan, Informatiker EBA mit der Note 5,7 übergeben.

Kiwanis Bern gratuliert Ramesh und wünscht ihm für die berufliche Zukunft viel Freude und Erfolg!


 

Anpacken statt spenden

An einem Kiwanis-Sozialanlass in Spiez griffen Jugendliche der Therapiestation Olvido zu Pickel, Säge und Hammer. Das gemeinsame Arbeiten war zum fünften Mal ein Gewinn für alle.

Es wird gemessen, gesägt, geschliffen oder auch gepickelt. «Wir machen mit den Jugendlichen etwas und geben nicht nur Geld», sagt Jürg Spring. Der gebürtige Spiezer ist Sozialdirektor und Stiftungsrat des Berner Kiwanis-Clubs, dem drittältesten im Land. Seit nunmehr fünf Jahren engagieren sich Spring und seine Kollegen, welche sich der Unterstützung von sozialen Projekten für Kinder und Jugendliche verschrieben haben, für die Therapiestation Olvido in Spiez. 

Seit 2005 führt die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (der UPD AG) in einer Liegenschaft der Stiftung Diaconis Bern, die einst auch General Guisans Oberländer Bleibe war, eine Station für psychisch kranke Jugendliche in stationärer Behandlung. Laut deren Leiter Bernhard Metzger ist das Langzeitangebot mit acht Plätzen in der Deutschschweiz einzigartig.

Bernhard Metzger ist es denn auch, der seit fünf Jahren Aufgaben ausheckt, welche die Jugendlichen zusammen mit den Kiwanern umsetzen können. Wurden bislang etwa ein Eselunterstand gezimmert, eine Grillstelle gebaut oder ein Platz planiert, ersetzen Jung und Alt am diesjährigen Anlass ein Holzgeländer, bauen eine Bank, ebnen einen Weg mit Natursteinplatten oder planen Malerarbeiten im ehemaligen Tankraum. Letztere werden laut Jürg Spring in einer «Nachfolgesession» ausgeführt. Für die Finanzierung der Arbeiten kommt der Stadtberner Club auf.

Motiviert machen sich die elf angereisten Kiwaner mit den Jugendlichen an die Arbeit; während dreier Stunden packen sie gemeinsam für die gute Sache, die beidseits als Gewinn gewertet wird, an. Der Sozialanlass wird schliesslich mit einem Grillplausch und einer Überraschung abgerundet: Die Kiwanis-Stiftung schenke dem Olvido einen kunterbunten Hund. Es ist eines von total 102 Bernhardiner-Kunstwerken. Die 1,27 Meter grossen «Bernartiner» werden ab Juli die Bundeshauptstadt während 90 Tagen beleben – und ihr einen tierischen Touch geben. (jss/mgt)

http://www.bernerzeitung.ch/30827471


 

Der Berner Stadtpräsident ist ein Kiwaner.

Alec von Graffenried, der neue Stadtpräsident der Bundesstadt, ist seit 2003 Mitglied im Kiwanis Club Bern. Diese Tatsache macht alle Kiwaner stolz. 

Gestern Abend feierten rund 100 Kiwaner aus den Stadtberner Kiwanis Clubs zusammen mit Alec von Graffenried im wunderschönen Felsenkeller der Brauerei Felsenau seine Wahl. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei KF Stefan Simon (KC Wohlensee), Mitinhaber der Brauerei für die Gastfreundschaft. 

 


 

Auszeichnung für die besten GIBB-Abschlüsse


Traditionell zeichnen die Berner Service Clubs, darunter der Kiwanis Club Bern, die besten Leistungen an der Gewerblich-Industrielle Berufsschule, Bern (GIBB), aus. Der Preis, welcher am 26. August 2016 durch Beat Gerber in der Aula des Campus überreicht wurde, ging in diesem Jahr an Herr Aliu Imran. Dieser erreichte mit 5.7 die Höchstnote als Baupraktiker EBA. In seinem Lehrbetrieb, der Ramseier Bauunternehmung AG, Bern, absolviert er nun die ordentliche Lehre. Ihn motiviert an seinem Beruf, dass er nach einem Arbeitstag das Resultat seines Wirkens sieht. Herr Imran ist bereits über 30 Jahre alt und deshalb verdient sein Wille, diesen Weg zu gehen, unsere besondere Anerkennung.  

Bildlegende: Preisübergabe an Aliu Imran durch Beat Gerber, President


 

Kiwanis Musikpreis 2016

Am Samstag, 12.12.15, fand an der HKB, Bern, das Vorspiel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Kiwanis Studienpreises statt. Es ist bereits zum zwölften Mal, dass dieser Preis vergeben wird. Da nur die musikalisch Besten der Besten überhaupt die Nominationskriterien erfüllen, wird einer aussergewöhnlich hohen pädagogischen Kompetenz, das erworbene Können weiterzugeben, grosse Bedeutung beigemessen. Insgesamt 13 nominierte hochtalentierte Musikerinnen und Musiker präsentierten sich und ihre Ideen der Jury. KF Felix Bamert, der Hausherr, KF Beat Wacker und meine Wenigkeit mussten schlussendlich eine Wahl treffen. Sie fiel auf die Deutsche Laura Katherina Schmid, Blockflöte. Sie schloss ihren „Master of Arts in Music Pedagogy“ 2014 an der Hochschule der Künste, Bern, mit Auszeichnung, ab. Nebst ihren weiterführenden Studien und Projekten unterrichtet sie an der Musikschule der Stadt Luzern. 

Ihr virtuoser Auftritt, ihre Körpersprache und starke Persönlichkeit überzeugten die Jury einstimmig. Alle Nominierten hätten diesen Preis mehr als verdient. Am 1. März 16 wird uns Laura Schmid ihr Können auf der Blockflöte mit einem Konzert an der HKB, Bern, unter Beweis stellen. 

Darauf freuen wir uns heute schon.

B. Gerber

President